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Feuerwehren Proben den Ernstfall

Bei der Übung der sieben Feuerwehren aus der Samtgemeinde Fürstenau wurde die große Schlagkraft der vereinten Feuerwehren deutlich. Die Samtgemeinde Übung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Schwagstorf ausgerichtet und fand auf dem Gelände des Marienstift und der Marienschule statt. Ein dickes Lob gab es von Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde für das gelungene Szenario. Der von Gruppenführer ein Heino Krehe geleiteten und von Ortsbtandmeister Josef Hemme abgewickelten Übung. 128 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.

Zum Szenario: Nach einem Streit zwischen zwei Internatsschülerinnen im Marienstift hat eine Schülerin dort ein Feuer gelegt. Die zweite Schülerin und ein Mitarbeiter werden vermisst. Die weiteren Kinder haben das Internat verlassen. In der Aula des Marienstift findet eine Veranstaltung für Ordensschwestern statt, die zum Teil nicht gehfähig sind und evakuiert werden müssen. Die Schülerin legt ein weiteres Feuer im ersten Obergeschoss der Marienschule.

Zu den Aufgaben: Bei der von Gruppenführer Heino Krehe, Josef Hemme und Hendrik Oevermann ausgearbeiteten Übung standen von den Menschenrettung und Evakuierung, dass Bilden der Einsatzabschnitte A (Marienstift) und B (Marienschule), die Einsatzkommunikation und die Zusammenarbeit der Wehren im Vordergrund. Im Abschnitt A kamen die Feuerwehren aus Schwagstorf, Fürstenau und Vechtel; im Abschnitt B die Feuerwehren aus Berge, Bippen, Grafeld und Ohrtermersch / Ohrte zum Einsatz. Sie alle wickelten die ihnen gestellten Aufgaben schnell und unproblematisch ab.

Rettungsdienst: Den Rettungsdienststelle das DRK Osnabrück Nord und die Malteser Alfhausen mit Unterstützung der Johanniter Osnabrück. Er absolvierte unter der Leitung von Melanie Reben gekonnt seine Aufgaben. „Wir haben eine unklare Lage vorgefunden. Es gab viele Patienten mit Rauchgasintoxikation, Rollstuhlfahrer und weitere Rauchgasverletzte, die behandelt und betreut werden mussten“, informierte sie. Es seien 13 Patienten angekommen, die alle gesichtet wurden.

Beobachter: Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde lobte das Übung Szenario. „In der heutigen Zeit werden immer mehr Lagen verzeichnet, die in Richtung Amoklauf gehen“, sagte er. Die zeitversetzte Alarmierung, wie sie auch in der Regel in der Realität Erfolge, habe sich ebenfalls bewährt. Er lobte die gute Arbeit der Feuerwehren. Auch habe sich der Einsatzleitwagen etabliert. Den Atemschutz beobachtete neben weiteren auch der stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Merzen, Helmut Gielians. „Die vermissten wurden sofort gefunden: die Wärmebildkamera wurde vorbildlich eingesetzt“, sagte er. Gemeindebrandmeister Rainer Berndsen bestätigte die gute Arbeit der Atemschützer. Auch funktechnisch wurde zufrieden stellend gearbeitet. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Stefan Brüwer war ebenfalls mit dem guten Ablauf der Übung zufrieden zu den weiteren Beobachtern gehörten Ehrenortsbrandmeister Bernhard Stolle und der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Jörg Brüwer sowie vom Stephanswerk Jörg Barkmann und Thomas Göckel.

Jürgen Schwietert in Bersenbrücker Kreisblatt vom 25.Mai 2019.

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