Samtgemeindewehren Fürstenau hatten 2017 viel zu tun

Jahreshauptversammlung des SGM Kommando

Die Feuerwehren in der Samtgemeinde Fürstenau sind 2017 zu 65 Brandeinsätzen und 133 technischen Hilfeleistungseinsätzen ausgerückt. Das berichtete Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen bei der jüngsten Tagung des Gemeindekommandos.

Die Gemeindefeuerwehr besteht aus der Schwerpunktfeuerwehr Fürstenau, den Feuerwehrstützpunkten Berge und Bippen sowie den Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung aus Grafeld, Ohrtermersch/Orte, Schwagstorf und Vechtel. „Auch 2017 war kein ruhiges Jahr für die Feuerwehren der Samtgemeinde Fürstenau“, berichtete Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen. Die ersten Einsätze hätten schon am Neujahrsmorgen abgearbeitet werden müssen: „Ein etwas größerer Einsatz war am Neujahrsmorgen in Grafeld. Hier brannte ein Strohlager.“ Weitere Einsätze folgten im Laufe des Jahres. Berndsen ging besonders auf den Einsatz in Berge ein. Hier wurden Mülltonnen mutwillig angezündet. Das Feuer schlug auf einen Imbissbetrieb über. Die Verursacher wurden durch die Polizei gestellt. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Berge, Grafeld und Bippen konnte größerer Schaden verhindert werden. Weiterhin gab es einen nicht alltäglichen Einsatz in Fürstenau: Es brannte im DRK Seniorenheim. Einige Senioren wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Auch hier hätten alle Einsatzkräfte gute Arbeit geleistet, lobte der Gemeindebrandmeister.

Im April fand die offizielle Übergabe des Hilfeleistungsfahrzeugs (HLF 20) an die Ortsfeuerwehr Fürstenau statt. Bestellt wurde das neue Einsatzleitfahrzeug (ELW 1). Es wird im Laufe des Jahres seinen Dienst in der Schwerpunktfeuerwehr Fürstenau aufnehmen. Weiterhin ersetzte der Träger der Feuerwehr, die Samtgemeinde Fürstenau, abgängige Gerätschaften und Schutzkleidung. Sodann ging Berndsen auf die Samtgemeindeübung in Berge an der Oberschule ein. „Hier haben alle Ortsfeuerwehren die ihnen gestellten Aufgaben gut erledigt“, stellte er fest. Die Führungsebene habe sich in Bippen zu einem geselligen Nachmittag mit Gedankenaustausch getroffen. Bei den Verkehrsunfalleinsätzen wurde fünf Verletzten geholfen. „Wie auch im Jahr 2016 waren keinen Toten zu beklagen“, so Berndsen. Es seien 23.332 Dienststunden, darunter 2.368 Brandeinsatzstunden und 3.130 Hilfeleistungseinsatzstunden geleistet worden. Die restlichen Stunden entfielen auf Weiterbildung, Sitzungen und Tagungen sowie Arbeitseinsätze der einzelnen Ortsfeuerwehren. Hinzu kommen noch die Stunden der drei Jugendfeuerwehr (4.819 Stunden) und des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenau (920 Stunden).

Verzeichnet werden 269 aktive Einsatzkräfte. „Somit hat jede aktive Einsatzkraft 86,73 Stunden geleistet“, so Berndsen. In der Jugendfeuerwehr sind zur Zeit 55 Jugendliche dabei. „Wollen wir hoffen, dass wir in 2018 von großen Schadenslagen verschont bleiben“, endete er, verbunden mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Im Rahmen der Tagung wurde der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenau, Ortsbrandmeister Gunnar Tetzlaff, zum Hauptbrandmeister befördert. Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken, Feuerwehrsachbearbeiter Jan Boyer und Brandabschnittsleiter Ralf auf dem Felde gingen auf das zurückliegende Einsatzgeschehen ein und dankten für die gute und kompetente Abarbeitung der Einsätze und wünschten für das laufende Jahr allzeit eine gute Rückkehr von den Einsätzen.

Bericht und Bilder: Jürgen Schwietert – noz.de


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