Glandorfer Matthias Röttger neuer Regierungsbrandmeister

Der neue Regierungsbrandmeister in den Landkreisen Emsland, Osnabrück und Grafschaft Bentheim sowie in der Stadt Osnabrück

Der neue Regierungsbrandmeister in den Landkreisen Emsland, Osnabrück und Grafschaft Bentheim sowie in der Stadt Osnabrück heißt Matthias Röttger aus Glandorf.

In der Dienstbesprechung der Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter, Leiter der Berufsfeuerwehren, Stadtbrandmeister in Städten mit Berufsfeuerwehren und Leiter der hauptamtlichen Wachbereitschaften wurde am Dienstag im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Wietmarschen-Lohne Matthias Röttger einmütig zum Nachfolger von Regierungsbrandmeister Frank Knöpker gewählt. Der frühere Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Lohne stellte das Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig zur Verfügung. Ihm galt Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Der 47-jährige Röttger war zuvor Leiter des Brandabschnittes-Süd im Landkreis Osnabrück. Seit 26 Jahren gehört er der Freiwilligen Feuerwehr Glandorf an und lernte das Feuerlöschwesen von der Pieke auf in verschiedenen Aufgabenbereichen kennen, unter anderem als Gemeindebrandmeister.

Von mehreren Seiten sei er gebeten worden, für das Amt des Regierungsbrandmeisters zu kandidieren.

Natürlich sei ihm klar gewesen, dass im Falle einer Wahl ein ausgesprochen arbeitsreiches Ehrenamt auf ihn zukomme, erklärt der neue Amtsinhaber in einem Gespräch mit der Redaktion. Ausführlich hatte der Vater von zwei Kindern die Situation mit seiner Frau besprochen. Sie habe ihm versichert, ihn wie schon in den vielen Jahren zuvor tatkräftig zu unterstützen.

Grünes Licht habe er zudem vom Arbeitgeber bekommen, was heute in der freien Wirtschaft nicht immer selbstverständlich sei, sagte Röttger. Er arbeitet als Leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Firma Storck in Halle/Westfalen.

Zu seinen Schwerpunkten als Regierungsbrandmeister zählt Röttger unter anderem Aspekte wie Kameradschaft und Sicherheit. Das vertrauensvolle Miteinander in allen Bereichen der Feuerwehren sei unabdingbar: “Die Mannschaft ist das Wichtigste.” Auf die Sicherheit lege er schon angesichts seiner beruflichen Erfahrungen größten Wert. Es müsse das erklärte Ziel sein, dass alle Kameraden gesund vom Einsatz zurückkehrten.

Text und Bild: feuerwehr-glandorf.de & noz.de


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